Matthias Scherrer >>Parallelport Scanner unter Linux.

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Inhalt:

1. Einleitung

Beim Aufräumen lag da noch ein alter Parallel Port Scanner rum, den ich dennzumal unter Windows einsetzte. Ob dieser auch unter Linux tut? Die Beschriftung Network EasyPlus gab nicht viel her, und auch die Typenbezeichnung war mit Model 6000P nicht sehr aussagekräftig. Trotzdem wagte ich mich an die Installation.

2. Software

Scanning unter Linux bedeutet SANE. Unter Supported Scanners fand ich zwar keinen EasyPlus Treiber, aber ein ScanExpress 6000P. Das 6000P liess aufhorchen, und so sollte der mustek_pp Treiber ausprobiert werden.

Auf der SANE Homepage müssen zwei Packages geholt werden: sane-frontends und sane-backends. Schon installierte SANE Software sollte man deinstallieren, z.B. mit:

rpm -e sane
rpm -e xsane

3. Konfiguration

Der Linux Kernel muss mit Parallelport Unterstützung kompiliert worden sein. Ausserdem sollten die BIOS Einstellungen auf EPP stehen.

Zuerst muss das sane-backend kompiliert werden:

tar xvf sane-backends-1.0.8.tar.gz
cd sane-backends-1.0.8
./configure
make
make install
Der mustek_pp Treiber ist standardmässig nicht aktiviert. In der Datei /usr/local/etc/sane.d/dll.conf muss er deshalb noch auskommentiert werden.

Im /usr/local/etc/sane.d/mustek_pp.conf muss nun noch name, vendor und option angepasst werden:

name SE-6000P
vendor Mustek
option wait-lamp 15
Die anderen Optionen können normalerweise so bleiben wie sie sind.

4. Test

Ein scanimage -L sollte nun folgenden Output liefern:
device mustek_pp:SE-6000P is a Mustek MFS-600IIIP flatbed scanner
Kommando muss unter root ausgeführt werden !!!

5. Frontends

Mit scanimage kann nun schon von der Console aus gescannt werden. Wers grafisch mag, dem sei das sane-frontend empfohlen (xsane). Auch ein Plugin für GIMP existiert.


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