Fianarantsoa
(wo man das Gute lernt) mit ca. 170.000 Einwohnern
Provinzhauptstadt.
Die Gegend ist gekennzeichnet von landwirtschaftlicher Tätigkeit. Es
wächst eigentlich fast alles in der Gegend um Fianarantsoa.
Gemüse das wir aus Europa kennen, Kernobst und tropische Früchte (Litchees,
Papayas, Mangos, Ananas, Bananen)
Hauptsächlich wird aber Reis, Kartoffeln, Karotten Äpfel, Birnen u.s.w
angebaut.
In der Region um Fianarantsoa / Ambalavao werden Spitzenweine
produziert (Clos Malaza,Lazany Betsileo,Clos de Maromby und Cote de Fianar).
In Fianarantsoa beginnt die Eisenbahnfahrt nach Manakara . Die Strecke
wurde 1927 erbaut.
Man passiert Reisfelder, bewaldete Bergketten und gelangt immer mehr in
die tropischen Regionen.
Das Klima wird merklich feuchter und heisser. Die Aussicht ist grandios.
Auf der Strecke werden über 50 Tunnels durchfahren.
An zahlreichen Stationen, mal in Ortschaften, mal mitten im Dschungel wird
haltgemacht.
Überall kommen die Bewohner mit ihren Produkten, ihren lokalen
Spezialitäten und Erfrischungen. Leider fahren die Züge recht
unregelmässig.
Betsileo
(zu zahlreich um besiegt zu werden)
bedeutender Volksstamm im südlichen zentralen Hochland in der Gegend von
Ambositra, ihrer Hauptstadt Fianarantsoa bis nach Ambalavao. .
Die Betsileo hatten bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert vier
Königreiche auf ihrem Gebiet
und waren mit Gewehren und Kanonen gut bewaffnet, wurden dann
aber 1806 von den Merina unterworfen.
Die Betsileo sind bekannt für ihren Reisanbau in Terrassen,
die sich an den Hängen zahlreicher Berge finden und von meisterhaften
Bewässerungssystemen durchzogen sind.
Die Betsileo sind die drittgrößte Bevölkerungsgruppe Madagaskars und haben
einen Anteil von etwa 12% an der madagassischen Bevölkerung.
Fianarantsoa
das Tor zum Süden ist der Ausgangspunkt für Reisen an die
Ostküste und in den Süden des Landes.
- In Fianarantsoa beginnt die Eisenbahnfahrt nach Manakara.
- In Sahambavy 22 km östlich von Fianarantsoa wird Tee angebaut.
- Von Fianarantsoa aus 45 km nach Osten gelangt man nach
Ranamofana (heisses Wasser) Nationalpark 41 000 ha
(Nationalpark, Thermal Bad mit heissen Quellen.)
- Von Fianarantsoa aus 56 km weiter nach Süden führt die Strasse
nach Ambavalao (Antaimoro Papier, zweitgrösster Zebu Markt
Madagaskars.)
- 100 km weiter südlich liegt der 31 000 ha umfassende Andringitra
Nationalpark. Pic Boby mit 2660 m der zweithöchste Berg
des Landes.
- Ranohira 300 km südlich von Fianarantsoa. Ranohira ist Ausgangspunkt
für den Besuch des Isalo Nationalparks 82 000 ha gross.
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Ab Fianarantsoa fahren die Taxi Brousse in den Südosten Mananjary, Manakara, Vohipeno,
Farafangana und Vangaindrano.
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Ab Fianarantsoa fahren die Taxi Brousse in den Süden. Ambalavao, Ihosy, Ranohira, Ilakaka,
Sakaraha, Tulear und Fort Dauphin.
Sahambavy:
In Sahambavy wird Tee von vorzüglicher Qualität produziert. Die Plantagen
können besichtigt werden.
Nach der Besichtigung kann an einem schönen See ausgeruht
werden.
Schöne Bungalows mit guter Küche vor Ort.
Ranomafana:
National Park Ranomafana:Er ist 41’601 ha gross und das Zuhause
von 12 verschiedenen
Lemuren-Arten ( 1989 wurde in Ranomafana "der goldene Bambuslemur"
entdeckt)
welche, die meist beachteten Säugetiere dieser Region sind. Der
Nationalpark bietet auch die Lebensgrundlage für diverse
Fleischfresser
sowie für Fledermäuse und diverse Nagetierarten. 114 von 257 Vogelarten
Madagaskars haben ihr Zuhause im Ranomafana Nationalpark.
Der Wald bedeckt die gesamte Fläche des Nationalparks und ist ein Paradies
für Vogelbeobachter.
Viele endemische Tiere können aus nächster Nähe beobachtet
werden: Vögel, Chamäleons, Schmetterlinge, Frösche, Lemuren.
In dem vom
WWF verwalteten Primärregenwald werden Sie von der
faszinierenden Vielfalt von Flora und Fauna begeistert sein.
Sie sehen verschiedene, meist zurückgezogen in den Regenwäldern
der Ostküste lebende Lemuren-Arten
(wie den Goldenen Bambus-Lemur, den Diademsifaka oder den Rotbauchmaki),
Chamäleons (mit etwa 66 Arten beherbergt die Insel knapp die
Hälfte aller Chamäleonarten der Erde) und Vogelarten,
von denen mehrere Arten auf Madagaskar endemisch sind, also sonst
nirgendwo auf der Welt vorkommen.
Am Nachmittag haben Sie Zeit zum Entspannen am Thermalpool.
Ambalavao:
Die 12 000
Einwohner zählende Stadt ist ein Zentrum madagassischer Kultur.
In Ambalavao wird das berühmte Antaimoro Papier hergestellt. Das
Papierschöpfen können Sie hautnah bei einer Besichtigung
miterleben.
Aus den Rinden des „Avoha- Baumes“ gewinnt man den Teig für die
Papiergewinnung.
Hier werden auch die besten Seidentücher des Landes handwerklich
hergestellt.
Auf dem Wochenmarkt können verschiedene Erzeugnisse erworben
werden. Antaimoro-Zauberer bieten auch Kräuter, Fetische und einen
"Liebestrank" an.
Ausserdem ist in Ambalavao jeden Mittwoch Zebu / Rindermarkt
(der zweitgrösste in Madagaskar).
Ihosy:
Ihosy ist im Land der Bara,
bei denen der Viehdiebstahl noch heute praktiziert wird,
weil ein Mann traditionell nur zählt, wenn er möglichst viele Zebus
gestohlen hat.
Die kleine Stadt ist als Ausgangspunkt für mineralogische Erkundungen in
die Umgebung hervorragend geeignet,
dient aber meist nur als Durchgangsstation. Nach Ihosy steigt die Straße
bis zum Horombe-Plateau hinauf.
So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe
Ranohira / Isalo:
Der Isalo
Nationalpark ist 81 540 ha gross und liegt inmitten der
spektakulären Landschaft von “massif ruiniform”.
Das Gebiet besteht zum grössten Teil aus Marine- und
Kontinental-Sandstein,
welcher sich durch den Rückzug des Meeres und während der Jurazeit
gebildet hat.
Tief in den Canyons befinden sich die einzigartigen Riparianwälder.
Das Isalo-Gebirge ist biologisch
extrem vielseitig mit seiner Trockenflora (Zwergbaobabs,
Euphorbien, Didieraceen)
einerseits und, seiner tropischen Feuchtvegetation in den Flusstälern
(Palmen, Schraubenpalmen, Farne und darin lebende Lemuren und
schwarze Papageien) andererseits.
Hinzu kommen die bizarre, ausgewaschene Sandsteinlandschaft ,die in unterschiedlichen Rottönen leuchtende Erde und die
vielfältigen Täler,
die dieses Gebirge so interessant machen. Eine landschaftlich einmalige
Wanderung führt Sie am Vormittag durch das Tal der Affen.
Durch hohes Steppengras und an einem Flussbett entlang geht es
in einen eng eingeschnittenen Canyon mit Kletterpartien über
feuchte Felsen.
Der Rückweg führt über eine grandiose Hochebene.Am Nachmittag
wandern Sie zu einer Oase, wo sich ganzjährig glasklares,
vom Sandstein gefiltertes Wasser in einer tiefen Senke sammelt und zum
Baden einlädt.
Sie übernachten
inmitten der schroffen Gesteinlandschaft des Isalo- Gebirges,
einen schönen Bungalow-Komplex,
der sich bestechend gut in Felsenlandschaft integriert.
Sakaraha:
Der Zombitse-Vohibasia
Nationalparks
36 000 ha
gross
der einen der letzten Reste von Trockenwald
schützt.
Hier wachsen zwei Arten Baobabs. Hier gibt es Lemuren zu sehen
auch 86 Vogelarten.
In unmittelbarer Nähe des Nationalparks Zombitse gelegen, der
einen auf der Welt einzigartigen Wald beherbergt.
In diesem Ökosystem teilen sich Pflanzen des tropischen Regenwaldes des
Ostens und auch
solche der trockenen Regionen des Südwestens von Madagaskar einen
Lebensraum.
Zombitse ist ein tropischer Trockenwald in der Mitte einer bis
an den Horizont reichenden Savanne.
Sakaraha ist Madagaskars größter Umschlagplatz für Edelsteine.
Vor ein paar Jahren lag öde Leere,
wo die Stadt sprichwörtlich aus dem Nichts gewachsen ist. Sie wird mit den
Städten in Amerikas Wildem Westen verglichen,
wohin die Menschen zum Goldschürfen kamen, in der Hoffnung auf das
schnelle Geld.
Tulear:
Tulear schläft nie; so das Motto, das der
Provinzhauptstadt anhängt. Es regnet sehr selten und die Sonne
verwöhnt häufig,
liegt doch diese Provinzhauptstadt mit ihren etwa 55.000 Einwohnern nah am
Wendekreis des Steinbocks.
Während in Tulear direkt eine schlammige Küste mit Mangroven anzutreffen
ist,
finden sich südlich der Stadt bei La Mangove und Anakao und nördlich bei
Mangily, Ifaty und Nosy Ve
feinsandige Strände,
wobei vor der Küste ein Korallenriff auch den Ruf eines exzellenten
Tauchreviers genießt.